FAQ

Der Qualitätsausschuss Pflege (www.gs-qsa-pflege.de) hat im Februar 2019 nach Durchführung eines europaweiten Ausschreibungsverfahrens die aQua – Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH in Göttingen (www.aqua-institut.de) als Datenauswertungsstelle beauftragt.

Die Datenauswertungsstelle nimmt die indikatorbezogenen Daten der Pflegeeinrichtungen entgegen. Diese sind in Anlage 3 der Maßstäbe und Grundsätze für die Qualität, die Qualitätssicherung und -darstellung sowie für die Entwicklung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements nach § 113 SGB XI in der vollstationären Pflege beschrieben. Die Datenauswertungsstelle führt Prüfungen auf Fehler, statistische Plausibilitäten und zur Vollzähligkeit der Datensätze durch. Anschließend erstellt sie Feedbackberichte für jede Pflegeeinrichtung, stellt sie den Pflegeeinrichtungen, den Landesverbänden der Pflegekassen und dem MDK bzw. dem PKV-Prüfdienst zur Verfügung und leitet die Ergebnisse an die DatenClearingStelle weiter.

Die Indikatorauswertungen durch die Datenauswertungsstelle werden zusätzlich und unabhängig vom Verfahren der DatenClearingStelle durchgeführt. Das Verfahren mit der DatenClearingStelle bleibt bestehen.

Informationen zum Gesamtverfahren befinden sich im SGB XI und insbesondere in den Maßstäben und Grundsätzen für die Qualität, die Qualitätssicherung und -darstellung sowie für die Entwicklung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements nach § 113 SGB XI in der vollstationären Pflege und deren Anlagen, sowie in der Vereinbarung nach § 115 Abs. 1a SGB XI über die Darstellung und Bewertung der Qualitätsindikatoren gemäß § 113 Abs. 1 a SGB XI und der Ergebnisse aus Qualitätsprüfungen nach §§ 114f SGB XI – Qualitätsdarstellungsvereinbarung für die stationäre Pflege (QDVS) und deren Anlagen. Weitere Informationen befinden sich auf der Webseite der Geschäftsstelle des Qualitätsausschusses Pflege: www.gs-qsa-pflege.de.

Die Pflegeeinrichtungen erhielten Anfang Juli 2019 von der Datenauswertungsstelle per Post eine Aufforderung, sich bei der Datenauswertungsstelle zu registrieren und einrichtungsindividuelle Stichtage zur Datenlieferung auszuwählen und festzulegen. Das genaue Prozedere wird im Aufforderungsschreiben beschrieben. Die Registrierung und die Stichtagsauswahl sind seit dem 15. Juli 2019, 12 Uhr möglich.

Alle sechs Monate sind die Pflegeeinrichtungen verpflichtet, die Daten der vergangenen sechs Monate für alle Bewohner, die zum jeweiligen Stichtag in der Einrichtung gewohnt haben, zu übermitteln.

Die Pflegeeinrichtungen vervollständigen die Daten innerhalb von 14 Tagen nach den individuellen Stichtagen und geben dann ihre Datensätze zur Auswertung frei.

Nach den Prüfungen (feldbezogene und feldübergreifende Prüfungen, statistische Plausibilitätsprüfungen) durch die Datenauswertungsstelle kann eine Einrichtung ggf. zur Korrektur von Datensätzen aufgefordert werden, bzw. zur Bestätigung, dass auffällige Datensätze korrekt erfasst und übermittelt wurden.

Anschließend erfolgt die Auswertung durch die Datenauswertungsstelle und die Bereitstellung des Feedbackberichts.

Die Pflegeeinrichtung hat nach Ablauf des Auswertungszeitraums 2 die Möglichkeit, die Indikatorergebnisse zu kommentieren. Dafür steht ihr im Webportal eine Eingabemaske zur Verfügung. Wenn der Kommentar durch die Einrichtungsleitung freigegeben wird, wird er von der DAS zusammen mit den Ergebnissen der Einrichtung an die DatenClearingStelle zur Veröffentlichung gegeben.

Die Pflegeeinrichtungen müssen sich zwischen Juli und September 2019 bei der Datenauswertungsstelle registrieren. Alle den Landesverbänden der Pflegekassen bzw. der DatenClearingStelle bekannten Pflegeeinrichtungen werden vor Beginn des Registrierungszeitraums von der Datenauswertungsstelle angeschrieben und über das weitere Vorgehen informiert.

Die Registrierung und die Stichtagsauswahl sind seit dem 15. Juli 2019, 12 Uhr möglich. Die Datenauswertungsstelle hat die Pflegeeinrichtungen Anfang Juli 2019 postalisch über die Registrierung im Webportal der Datenauswertungsstelle informiert. Die Details zum Ablauf der Registrierung entnehmen Sie bitte den versendeten Schreiben.

Im Zuge der Registrierung legen die Pflegeeinrichtungen ihren individuellen Stichtag fest.

Ein einmal festgelegter Stichtag ist verbindlich und später nicht mehr änderbar.

Der zweite Stichtag und alle weiteren Fristen für die Datenübertragung und die Auswertung berechnen sich jeweils automatisch aus dem ersten Stichtag. Alle Fristen und Stichtage werden der Pflegeeinrichtung im Webportal angezeigt und als Erinnerungs-E-Mail übermittelt.

Das Verfahren zur Stichtagsauswahl wurde gegenüber dem in den MuG beschriebenen Verfahren dahingehend konkretisiert, dass den Pflegeeinrichtungen im Webportal ein Kalender mit allen zur Verfügung stehenden Kalendertagen angezeigt wird.

Die Pflegeeinrichtung kann jeden Tag jedes Monats wählen, mit Ausnahme gesetzlicher Feiertage, die jedes Jahr auf dasselbe Datum fallen, z.B. Neujahr und der Tag der Arbeit. Eine Stichtagsvergabe für die Monate Juni und Dezember erfolgt nur auf ausdrücklichen Wunsch der Pflegeeinrichtung.

Die DAS hat eine Gleichverteilung der Stichtage über das Kalenderjahr vorgesehen. Aus dem Grund kann pro Kalenderjahr und Bundesland nur eine vorab definierte Zahl an Einrichtungen ein bestimmtes Datum als Stichtag auswählen. Ist diese Maximalzahl erreicht, wird das betreffende Datum im Kalender des Webportals ausgegraut dargestellt und andere Einrichtungen können dieses Datum nicht mehr auswählen.

Nein, jede Pflegeeinrichtung muss sich separat registrieren und den Stichtag selbst festlegen.

Die Daten wurden in den Maßstäben und Grundsätzen für die Qualität, die Qualitätssicherung und -darstellung sowie für die Entwicklung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements nach § 113 SGB XI in der vollstationären Pflege veröffentlicht.

Die Datenerfassung im Webportal der Datenauswertungsstelle setzt diese Vorgaben für die Pflegeeinrichtungen vollständig um, unvollständige und/oder fehlerhafte Datensätze können nicht abgeschlossen und übermittelt werden, sodass die Pflegeeinrichtung anhand der Fehlermeldungen in jedem Fall weiß, welche Daten erhoben bzw. korrigiert werden müssen.

Zusätzlich sind zur Überprüfung der Vollzähligkeit die Belegung am Stichtag sowie die Belegungskapazität der Einrichtung zu übermitteln.

Für Daten, die mit Hilfe von Software unabhängig vom Webportal der Datenauswertungsstelle erfasst und übermittelt werden, sind von den Softwareanbietern identische Vorgaben zu implementieren, die in der zu veröffentlichenden Spezifikation beschrieben werden.

Pflegefachliche, inhaltliche Aspekte der Datenerfassung obliegen den jeweiligen Trägerverbänden. Für diesbezügliche Fragen wenden Sie sich bitte an den Einrichtungsträger.

Alle zugelassenen vollstationären Pflegeeinrichtungen sind gemäß § 114b SGB XI verpflichtet, ab 1. Oktober 2019 bis zum 30. Juni 2020 mindestens einmal zu einem beliebigen Zeitpunkt und ab 1. Juli 2020 halbjährlich zu ihrem gewählten einrichtungsindividuellen Stichtag indikatorbezogene Daten zur vergleichenden Messung und Darstellung von Ergebnisqualität im vollstationären Bereich zu erheben und an die Datenauswertungsstelle nach § 113 Absatz 1b zu übermitteln.

Die verpflichtenden Stichtage für die Daten Ihrer Einrichtung gelten erst ab dem 1. Juli 2020.

Bis zum 30. Juni 2020 ist eine einmalige Übermittlung der Datensätze vom Gesetzgeber vorgegeben. Diese kann zu einem beliebigen Zeitpunkt durchgeführt werden. Die Ergebnisse dieser Übermittlungen werden nicht veröffentlicht.

Darüber hinaus können Sie bis zum 30. Juni 2020 jederzeit weitere (Test-)Datenlieferungen an die DAS Pflege übermitteln. Für diese Datenlieferungen werden keine zeitraumübergreifenden Auswertungen durchgeführt und keine Verlaufsdarstellungen erstellt. Auch diese Ergebnisse werden nicht veröffentlicht.

Jede Pflegeeinrichtung soll bei der Registrierung einen Stichtag im Webportal auswählen und bestätigen. Das Portal berechnet automatisch den zweiten Stichtag. Diese beiden Stichtage bleiben für die Pflegeeinrichtung für die Zukunft verbindlich und sind nicht mehr änderbar.

Die übrigen, vom Stichtag abhängigen Fristen, richten sich nach den Vorgaben in den Maßstäben und Grundsätzen für die Qualität, die Qualitätssicherung und -darstellung sowie für die Entwicklung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements nach § 113 SGB XI in der vollstationären Pflege sowie deren Anlagen.

Fällt ein Stichtag oder das Fristende auf einen gesetzlichen Feiertag oder ein Wochenende, gelten die nächstfolgenden Werktage als Stichtag oder Fristablauf. Das gilt auch für die jeweiligen bundeslandspezifischen Feiertage.

Folgende Stichtage und Zeiträume gibt es:

Ergebniserfassungszeitraum: Zeitraum, in dem die Erfassung der Qualitätssicherungsdaten durch die Pflegeeinrichtung spätestens erfolgen muss. Innerhalb dieses Zeitraums ist die Erfassung abzuschließen und die Daten sind zur Auswertung durch die Datenauswertungsstelle freizugeben. Sofern die Daten nicht stichtagsbezogen sind, kann die Eingabe laufend während des Erhebungszeitraums erfolgen.

Auswertungszeitraum 1: Die Datenauswertungsstelle führt Datenprüfungen durch (statistische Plausibilitätskontrolle und Vollzähligkeitsanalyse) und meldet deren Ergebnisse an die Pflegeeinrichtung zurück. In diesem Zeitraum kann die Pflegeeinrichtung keine Daten für den zurückliegenden Erhebungszeitraum (Erhebungszeitraum 1) mehr erfassen oder ändern.

Korrekturzeitraum: Die Pflegeeinrichtung kann fehlerhafte Datensätze ergänzen bzw. fehlende Datensätze nachliefern. Nach Ende des Korrekturzeitraums können keine Änderungen oder Ergänzungen mehr vorgenommen werden.

Auswertungszeitraum 2: Die Datenauswertungsstelle berechnet die Indikatoren für die Pflegeeinrichtung und meldet diesen die entsprechenden Ergebnisse.

Kommentierung: Die Pflegeeinrichtung hat die Möglichkeit, die Ergebnisse zu kommentieren.

Es wird drei Möglichkeiten der Datenerfassung und -übermittlung geben, von denen die erste (Datenerfassung im Webportal der Datenauswertungsstelle) ab September 2019 zur Verfügung steht.

  1. Datenerfassung im Webportal der Datenauswertungsstelle: Die Daten werden durch die Datenauswertungsstelle bei der Erfassung gespeichert, jedoch erst nach der Freigabe durch die Pflegeeinrichtung und nach Ablauf des Ergebniserfassungszeitraums der Pflegeeinrichtung zur Auswertung herangezogen.

Die Grundlage der Optionen 2 und 3 ist die von der Datenauswertungsstelle zu veröffentlichende Spezifikation. Die Spezifikation wird voraussichtlich im September 2019 kostenfrei auf der Webseite der Datenauswertungsstelle veröffentlicht.

  1. Datenerfassung in externer Software und Nutzung der Uploadfunktion für die Datenübermittlung: Pflegeeinrichtungen können ihre Daten auch außerhalb des Webportals der Datenauswertungsstelle in einer externen Software erfassen, eine Exportdatei erzeugen und diese Exportdatei im Webportal der Datenauswertungsstelle hochladen. Dabei ist zu beachten, dass Daten und Formate mit der Spezifikation der Datenauswertungsstelle konform sind, damit sie von der Datenauswertungsstelle angenommen werden können.
  2. Datenerfassung in externer Software und Nutzung der REST-API (Webservice) für die Datenübermittlung: Diese Option wird Softwareanbietern von der Datenauswertungsstelle zur Verfügung gestellt, die ihren Kunden eine vollautomatische Lösung bieten wollen. Dabei ist ebenfalls zu beachten, dass Daten und Formate mit der Spezifikation der Datenauswertungsstelle konform sind, damit sie von der Datenauswertungsstelle angenommen werden können.

Die Datenauswertungsstelle stellt den Pflegeeinrichtungen ab September 2019 ein Webportal zur Datenerfassung bereit. Voraussichtlich wird zu dieser Zeit auch eine Spezifikation veröffentlicht, auf deren Grundlage sonstige Softwareprodukte zur Datenerfassung und -übertragung entwickelt werden können.

Die Datenauswertungsstelle stellt also ein Webportal zur Datenerfassung, aber keine eigene Erfassungssoftware bereit. Für das Webportal ist keine Installation eines zusätzlichen Programmes notwendig.

Alle im Webportal registrierten Pflegeeinrichtungen werden von der Datenauswertungsstelle per E-Mail benachrichtigt, sobald die Spezifikation veröffentlicht wird.

Das Webportal ist über die Internetadressen www.das-pflege.de und www.datenauswertungsstelle-pflege.de seit dem 15. Juli 2019, 12 Uhr, erreichbar.

Zur Nutzung des Webportals der Datenauswertungsstelle sind mindestens ein internetfähiger Rechner mit einer aktuellen Browserversion und ein Internetanschluss notwendig. Die Nutzung veralteter Browserversionen kann zu technischen und/oder sicherheitsrelevanten Problemen führen.

Zur Nutzung der REST-API (Webservice) der Datenauswertungsstelle sind die Voraussetzungen mit dem jeweiligen Softwareanbieter zu klären.

Pflegeeinrichtungen können sich nach Veröffentlichung der Spezifikation durch die Datenauswertungsstelle an ihren Softwareanbieter wenden, um die Optionen Uploadfunktion bzw. REST-API (Webservice) der Datenauswertungsstelle zu nutzen, müssen dies aber nicht.

Die Datenauswertungsstelle wird dauerhaft die Möglichkeit der Datenerfassung und -übertragung auf dem Wege eines Webportals anbieten.

Ja, Softwareanbieter können Erfassungssoftware für ihre Kunden anbieten. Verbindliche Grundlage dafür ist die Spezifikation, die voraussichtlich im September 2019 von der Datenauswertungsstelle veröffentlicht werden wird. Softwareanbieter sind in der Gestaltung ihrer Softwareprodukte frei, haben allerdings bei der Umsetzung zwingend die Vorgaben der Spezifikation (beispielsweise Datensatzbeschreibung, Datenprüfung und –übermittlung) zu beachten.

Für Fragen hinsichtlich der Nutzung bereits vorhandener Softwareprodukte für den vorliegenden Zweck wenden Sie sich bitte an Ihren Softwarehersteller. Pflegeeinrichtungen können sich nach Veröffentlichung der Spezifikation durch die Datenauswertungsstelle an ihren Softwareanbieter wenden, um die Optionen Uploadfunktion bzw. REST-API (Webservice) der Datenauswertungsstelle zu nutzen, müssen dies aber nicht. Die Datenauswertungsstelle wird dauerhaft die Möglichkeit der Datenerfassung und -übertragung auf dem Wege eines Webportals anbieten.

Die Services der Datenauswertungsstelle, insbesondere der Datenerfassung über das Webportal bzw. die Datenübermittlung über die Uploadfunktion oder die Schnittstelle REST-API (Webservice) sind kostenfrei. Für Fragen zu Kosten, die durch die Nutzung von Produkten von Softwareanbietern für die Datenerfassung und -übermittlung entstehen, wenden Sie sich bitte an Ihren Softwareanbieter.

Die Datenerfassung ist zunächst ausschließlich über das Webportal der Datenauswertungsstelle möglich. Alle im Webportal registrierten Pflegeeinrichtungen werden von der Datenauswertungsstelle benachrichtigt, sobald Alternativen (Dateiupload via Webportal, Dateiübermittlung via REST-API (Webservice)) zur Verfügung stehen. Die entsprechende Spezifikation wird voraussichtlich im September 2019 veröffentlicht.

Bei Nutzung des Webportals (Datenerfassung oder Upload) werden die Ergebnisse der Indikatorauswertung als Feedbackbericht im PDF-Format für den Leser aufbereitet und gut lesbar dargestellt. Ebenfalls werden die in den Feedbackberichten enthaltenen Ergebnisse in den Dateiformaten csv und XML bereitgestellt, um diese automatisiert weiter verarbeiten zu können. Die Bereitstellung erfolgt im Webportal.

Erfolgt die Datenübermittlung über die REST-API (Webservice), werden die Ergebnisse an die REST-API (Webservice) übergeben und müssen durch die Software eines Softwareanbieters an die Pflegeeinrichtung übermittelt werden.

Die Indikatorenergebnisse und ggfs. Abweichungen von den Referenzwerten werden in den Feedbackberichten dargestellt. Die Abweichungen geben Hinweise auf die Qualität bzw. auf Qualitätsmängel und Verbesserungspotenziale. Ob tatsächlich Qualitätsmängel vorliegen, ergibt sich erst aus der Analyse der Ergebnisse im Rahmen des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements und/oder ggf. im Rahmen der QPR-Prüfung.

Nein. Die Datenauswertungsstelle ist ausschließlich für die Annahme und Verarbeitung der Daten für die Indikatoren zuständig. Das Verfahren mit der DatenClearingStelle bleibt bestehen.

Die Datenauswertungsstelle wird voraussichtlich im September 2019 ein Handbuch und ein Schulungsvideo für die technischen Aspekte der Datenerfassung und -übermittlung via Webportal zur Verfügung stellen.

Bei Fragen zur Nutzung externer Erfassungssoftware wenden Sie sich bitte an Ihren Softwarehersteller. Für die Beantwortung pflegefachlicher, inhaltlicher Fragen sind ausschließlich die Trägerverbände zuständig.

Für die technischen Aspekte der Datenerfassung und -übermittlung wird die Datenauswertungsstelle voraussichtlich im September 2019 ein Handbuch und ein Schulungsvideo bereitstellen. Inhaltliche Aspekte der Datenerfassung werden von den Trägerverbänden der Pflegeeinrichtungen vermittelt. Für diesbezügliche Fragen wenden Sie sich bitte an den Träger Ihrer Einrichtung.

Der Gesetzgeber gibt gemäß § 114b SGB XI vor, dass alle Pflegeeinrichtungen ab dem 1. Oktober 2019 bis zum 30. Juni 2020 mindestens eine Ergebniserfassung durchzuführen und an die Datenauswertungsstelle zu übermitteln haben. Die Ergebniserfassung kann zu einem beliebigen Zeitpunkt durchgeführt werden. Die Daten werden ausgewertet und die Ergebnisse an die Pflegeeinrichtungen zurückgemeldet, aber nicht veröffentlicht.

Darüber hinaus können Pflegeeinrichtungen bis zum 30. Juni 2020 weitere (Test-)Datenlieferungen an die DAS Pflege übermitteln. Für diese Datenlieferungen werden keine zeitraumübergreifenden Auswertungen durchgeführt und keine Verlaufsdarstellungen erstellt. Auch diese Ergebnisse werden nicht veröffentlicht.

Für Softwareanbieter wird es Teststrecken für die Übertragung via Uploadverfahren und REST-API (Webservice) geben. Die entsprechenden Beschreibungen sind Bestandteil der zu veröffentlichenden Spezifikation.

Erfolgt die Datenerfassung über das Webportal der Datenauswertungsstelle, so ist die Datenauswertungsstelle für technische Fragen zuständig. Sie erreichen den Support per Telefon unter 0551 789 52 282 in den Servicezeiten (werktags 10 bis 17 Uhr) oder per E-Mail unter support@das-pflege.de.

Erfolgt die Datenerfassung und -übermittlung über das Produkt eines Softwareanbieters, so ist der Softwareanbieter für technische Fragen zuständig.

Für technische Fragen von Softwareanbietern ist die Datenauswertungsstelle zuständig.

Für die Beantwortung pflegefachlicher, inhaltlicher Fragen sind ausschließlich die Trägerverbände zuständig.

Die Rechtsgrundlage der Datenübermittlung bilden die Vorschriften des SGB XI und die darauf basierenden Maßstäbe und Grundsätze für die Qualität, die Qualitätssicherung und -darstellung sowie für die Entwicklung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements nach § 113 SGB XI in der vollstationären Pflege und deren Anlagen des Qualitätsausschusses Pflege. Aufgrund dieser rechtlichen Verpflichtung zur Datenübermittlung ist durch die Pflegeeinrichtungen keine Einwilligung seitens der Bewohner bzw. deren gesetzlicher Vertreter einzuholen.

Die Pflegeeinrichtungen versehen die Datensätze ihrer Bewohner mit einem einrichtungsindividuellen Pseudonym. Das Pseudonym für die Bewohner einer Einrichtung setzt sich laut Nr. 2. der Anlage 4 der „Maßstäbe und Grundsätze“ aus insgesamt 12 Stellen zusammen:

  • Einrichtungs-ID, sechsstellig, von der Datenauswertungsstelle vergeben (100000 bis 999999)
  • Bewohnerbezogene Nummer, sechsstellig, mit führenden Nullen (000001 bis 999999)
  • Beispiel:
    • Einrichtungs-ID: 987654
    • Bewohnerbezogene Nummer: 000001
    • Resultierendes Pseudonym: 987654000001

Die Pflegeeinrichtungen erfassen in der Weberfassung der Datenauswertungsstelle Pflege jedoch lediglich die bewohnerbezogene Nummer des Pseudonyms in den Stammdaten der einzelnen Bewohner.

Die Liste dieser Pseudonyme verbleibt zu jeder Zeit in der Obhut der Pflegeeinrichtung. Personenbezogene Daten wie z.B. Versichertennummer oder Name sind nicht Bestandteil der Datenübermittlung. Die Datenauswertungsstelle erhält also nur die pseudonymisierten Datensätze von den Pflegeeinrichtungen.

Die Datenverarbeitung erfolgt in einem deutschen Rechenzentrum, das über eine ISO 27001-Zertifizierung auf Basis von IT-Grundschutz verfügt. Zugriff auf die Daten innerhalb der Datenauswertungsstelle haben ausschließlich die mit den Aufgaben der Datenauswertungsstelle betrauten Mitarbeiter der aQua – Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH.

Das Datenschutzkonzept der Datenauswertungsstelle liegt dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit vor.

Der Qualitätsausschuss Pflege (www.gs-qsa-pflege.de) hat im Februar 2019 nach Durchführung eines europaweiten Ausschreibungsverfahrens die aQua – Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH in Göttingen (www.aqua-institut.de) als Datenauswertungsstelle beauftragt.

Die Datenauswertungsstelle nimmt die indikatorbezogenen Daten der Pflegeeinrichtungen entgegen. Diese sind in Anlage 3 der Maßstäbe und Grundsätze für die Qualität, die Qualitätssicherung und -darstellung sowie für die Entwicklung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements nach § 113 SGB XI in der vollstationären Pflege beschrieben. Die Datenauswertungsstelle führt Prüfungen auf Fehler, statistische Plausibilitäten und zur Vollzähligkeit der Datensätze durch. Anschließend erstellt sie Feedbackberichte für jede Pflegeeinrichtung, stellt sie den Pflegeeinrichtungen, den Landesverbänden der Pflegekassen und dem MDK bzw. dem PKV-Prüfdienst zur Verfügung und leitet die Ergebnisse an die DatenClearingStelle weiter.

Die Indikatorauswertungen durch die Datenauswertungsstelle werden zusätzlich und unabhängig vom Verfahren der DatenClearingStelle durchgeführt. Das Verfahren mit der DatenClearingStelle bleibt bestehen.

Informationen zum Gesamtverfahren befinden sich im SGB XI und insbesondere in den Maßstäben und Grundsätzen für die Qualität, die Qualitätssicherung und -darstellung sowie für die Entwicklung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements nach § 113 SGB XI in der vollstationären Pflege und deren Anlagen, sowie in der Vereinbarung nach § 115 Abs. 1a SGB XI über die Darstellung und Bewertung der Qualitätsindikatoren gemäß § 113 Abs. 1 a SGB XI und der Ergebnisse aus Qualitätsprüfungen nach §§ 114f SGB XI – Qualitätsdarstellungsvereinbarung für die stationäre Pflege (QDVS) und deren Anlagen. Weitere Informationen befinden sich auf der Webseite der Geschäftsstelle des Qualitätsausschusses Pflege: www.gs-qsa-pflege.de.

Jede Pflegeeinrichtung soll bei der Registrierung einen Stichtag im Webportal auswählen und bestätigen. Das Portal berechnet automatisch den zweiten Stichtag. Diese beiden Stichtage bleiben für die Pflegeeinrichtung für die Zukunft verbindlich und sind nicht mehr änderbar.

Die übrigen, vom Stichtag abhängigen Fristen, richten sich nach den Vorgaben in den Maßstäben und Grundsätzen für die Qualität, die Qualitätssicherung und -darstellung sowie für die Entwicklung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements nach § 113 SGB XI in der vollstationären Pflege sowie deren Anlagen.

Fällt ein Stichtag oder das Fristende auf einen gesetzlichen Feiertag oder ein Wochenende, gelten die nächstfolgenden Werktage als Stichtag oder Fristablauf. Das gilt auch für die jeweiligen bundeslandspezifischen Feiertage.

Folgende Stichtage und Zeiträume gibt es:

Ergebniserfassungszeitraum: Zeitraum, in dem die Erfassung der Qualitätssicherungsdaten durch die Pflegeeinrichtung spätestens erfolgen muss. Innerhalb dieses Zeitraums ist die Erfassung abzuschließen und die Daten sind zur Auswertung durch die Datenauswertungsstelle freizugeben. Sofern die Daten nicht stichtagsbezogen sind, kann die Eingabe laufend während des Erhebungszeitraums erfolgen.

Auswertungszeitraum 1: Die Datenauswertungsstelle führt Datenprüfungen durch (statistische Plausibilitätskontrolle und Vollzähligkeitsanalyse) und meldet deren Ergebnisse an die Pflegeeinrichtung zurück. In diesem Zeitraum kann die Pflegeeinrichtung keine Daten für den zurückliegenden Erhebungszeitraum (Erhebungszeitraum 1) mehr erfassen oder ändern.

Korrekturzeitraum: Die Pflegeeinrichtung kann fehlerhafte Datensätze ergänzen bzw. fehlende Datensätze nachliefern. Nach Ende des Korrekturzeitraums können keine Änderungen oder Ergänzungen mehr vorgenommen werden.

Auswertungszeitraum 2: Die Datenauswertungsstelle berechnet die Indikatoren für die Pflegeeinrichtung und meldet diesen die entsprechenden Ergebnisse.

Kommentierung: Die Pflegeeinrichtung hat die Möglichkeit, die Ergebnisse zu kommentieren.

Es wird drei Möglichkeiten der Datenerfassung und -übermittlung geben, von denen die erste (Datenerfassung im Webportal der Datenauswertungsstelle) ab September 2019 zur Verfügung steht.

  1. Datenerfassung im Webportal der Datenauswertungsstelle: Die Daten werden durch die Datenauswertungsstelle bei der Erfassung gespeichert, jedoch erst nach der Freigabe durch die Pflegeeinrichtung und nach Ablauf des Ergebniserfassungszeitraums der Pflegeeinrichtung zur Auswertung herangezogen.

Die Grundlage der Optionen 2 und 3 ist die von der Datenauswertungsstelle zu veröffentlichende Spezifikation. Die Spezifikation wird voraussichtlich im September 2019 kostenfrei auf der Webseite der Datenauswertungsstelle veröffentlicht.

  1. Datenerfassung in externer Software und Nutzung der Uploadfunktion für die Datenübermittlung: Pflegeeinrichtungen können ihre Daten auch außerhalb des Webportals der Datenauswertungsstelle in einer externen Software erfassen, eine Exportdatei erzeugen und diese Exportdatei im Webportal der Datenauswertungsstelle hochladen. Dabei ist zu beachten, dass Daten und Formate mit der Spezifikation der Datenauswertungsstelle konform sind, damit sie von der Datenauswertungsstelle angenommen werden können.
  2. Datenerfassung in externer Software und Nutzung der REST-API (Webservice) für die Datenübermittlung: Diese Option wird Softwareanbietern von der Datenauswertungsstelle zur Verfügung gestellt, die ihren Kunden eine vollautomatische Lösung bieten wollen. Dabei ist ebenfalls zu beachten, dass Daten und Formate mit der Spezifikation der Datenauswertungsstelle konform sind, damit sie von der Datenauswertungsstelle angenommen werden können.

Ja, Softwareanbieter können Erfassungssoftware für ihre Kunden anbieten. Verbindliche Grundlage dafür ist die Spezifikation, die voraussichtlich im September 2019 von der Datenauswertungsstelle veröffentlicht werden wird. Softwareanbieter sind in der Gestaltung ihrer Softwareprodukte frei, haben allerdings bei der Umsetzung zwingend die Vorgaben der Spezifikation (beispielsweise Datensatzbeschreibung, Datenprüfung und –übermittlung) zu beachten.

Die verbindliche Spezifikation wird kostenfrei auf der Webseite der Datenauswertungsstelle unter www.das-pflege.de bereitgestellt.

Im Webportal der Datenauswertungsstelle registrierte Pflegeeinrichtungen werden von der Datenauswertungsstelle benachrichtigt, sobald die Spezifikation veröffentlicht wird.

Die Spezifikation wird mindestens folgende Elemente enthalten:

  1. Die verbindliche Datensatzbeschreibung und ergänzende Ausfüllhinweise
  2. Durchzuführende feldbezogene und feldübergreifende Datenprüfung inkl. zu verwendender Fehlermeldungen
  3. Die Beschreibung des Uploadverfahrens bzw. der REST-API (Webservice)
  4. Die genaue Beschreibung der Exportdatei und der Fehlerprotokolle

Voraussichtlich im September 2019 wird eine Spezifikation veröffentlicht, auf deren Grundlage Softwareprodukte zur Datenerfassung und -übertragung entwickelt werden können.

Voraussichtlich im September 2019 werden auf Grundlage der Spezifikation der Datenauswertungsstelle zwei Alternativen zur Dateiübermittlung eingerichtet:

  1. Upload über das Webportal der Datenauswertungsstelle
  2. REST-API (Webservice)

Die Nutzung beider Alternativen setzt die Erzeugung spezifikationskonformer Exportdateien in einer Fremdsoftware voraus.

Für die Übertragung via Uploadverfahren und REST-API (Webservice) wird es Teststrecken für die Softwareanbieter geben. Die entsprechenden Beschreibungen sind Bestandteil der Spezifikation.

Soweit die entsprechenden Prüfungen und Berechnungen veröffentlicht sind, können auch Softwareanbieter ihren Kunden entsprechende Möglichkeiten anbieten. Rechtsverbindlich sind jedoch allein die Prüfungen, Berechnungen und Auswertungen der Datenauswertungsstelle, die Implementierungen von Softwareanbietern können allenfalls der Orientierung ihrer Kunden dienen.

Erfolgt die Datenerfassung über das Webportal der Datenauswertungsstelle, so ist die Datenauswertungsstelle für technische Fragen zuständig. Sie erreichen den Support per Telefon unter 0551 789 52 282 in den Servicezeiten (werktags 10 bis 17 Uhr) oder per E-Mail unter support@das-pflege.de.

Erfolgt die Datenerfassung und -übermittlung über das Produkt eines Softwareanbieters, so ist der Softwareanbieter für technische Fragen zuständig.

Für technische Fragen von Softwareanbietern ist die Datenauswertungsstelle zuständig.

Die Daten wurden in den Maßstäben und Grundsätzen für die Qualität, die Qualitätssicherung und -darstellung sowie für die Entwicklung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements nach § 113 SGB XI in der vollstationären Pflege veröffentlicht.

Die Datenerfassung im Webportal der Datenauswertungsstelle setzt diese Vorgaben für die Pflegeeinrichtungen vollständig um, unvollständige und/oder fehlerhafte Datensätze können nicht abgeschlossen und übermittelt werden, sodass die Pflegeeinrichtung anhand der Fehlermeldungen in jedem Fall weiß, welche Daten erhoben bzw. korrigiert werden müssen.

Zusätzlich sind zur Überprüfung der Vollzähligkeit die Belegung am Stichtag sowie die Belegungskapazität der Einrichtung zu übermitteln.

Für Daten, die mit Hilfe von Software unabhängig vom Webportal der Datenauswertungsstelle erfasst und übermittelt werden, sind von den Softwareanbietern identische Vorgaben zu implementieren, die in der zu veröffentlichenden Spezifikation beschrieben werden.

Pflegefachliche, inhaltliche Aspekte der Datenerfassung obliegen den jeweiligen Trägerverbänden. Für diesbezügliche Fragen wenden Sie sich bitte an den Einrichtungsträger.

Die Rechtsgrundlage der Datenübermittlung bilden die Vorschriften des SGB XI und die darauf basierenden Maßstäbe und Grundsätze für die Qualität, die Qualitätssicherung und -darstellung sowie für die Entwicklung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements nach § 113 SGB XI in der vollstationären Pflege und deren Anlagen des Qualitätsausschusses Pflege. Aufgrund dieser rechtlichen Verpflichtung zur Datenübermittlung ist durch die Pflegeeinrichtungen keine Einwilligung seitens der Bewohner bzw. deren gesetzlicher Vertreter einzuholen.

Die Pflegeeinrichtungen versehen die Datensätze ihrer Bewohner mit einem einrichtungsindividuellen Pseudonym. Das Pseudonym für die Bewohner einer Einrichtung setzt sich laut Nr. 2. der Anlage 4 der „Maßstäbe und Grundsätze“ aus insgesamt 12 Stellen zusammen:

  • Einrichtungs-ID, sechsstellig, von der Datenauswertungsstelle vergeben (100000 bis 999999)
  • Bewohnerbezogene Nummer, sechsstellig, mit führenden Nullen (000001 bis 999999)
  • Beispiel:
    • Einrichtungs-ID: 987654
    • Bewohnerbezogene Nummer: 000001
    • Resultierendes Pseudonym: 987654000001

Die Pflegeeinrichtungen erfassen in der Weberfassung der Datenauswertungsstelle Pflege jedoch lediglich die bewohnerbezogene Nummer des Pseudonyms in den Stammdaten der einzelnen Bewohner.

Die Liste dieser Pseudonyme verbleibt zu jeder Zeit in der Obhut der Pflegeeinrichtung. Personenbezogene Daten wie z.B. Versichertennummer oder Name sind nicht Bestandteil der Datenübermittlung. Die Datenauswertungsstelle erhält also nur die pseudonymisierten Datensätze von den Pflegeeinrichtungen.

Die Datenverarbeitung erfolgt in einem deutschen Rechenzentrum, das über eine ISO 27001-Zertifizierung auf Basis von IT-Grundschutz verfügt. Zugriff auf die Daten innerhalb der Datenauswertungsstelle haben ausschließlich die mit den Aufgaben der Datenauswertungsstelle betrauten Mitarbeiter der aQua – Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH.

Das Datenschutzkonzept der Datenauswertungsstelle liegt dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit vor.

Bitte schicken Sie uns eine entsprechende Mitteilung an support@das-pflege.de und geben Sie dabei IK-Nummer, Name und Adresse der Einrichtung an. Wir werden die Angaben überprüfen und dann so schnell wie möglich ein neues Schreiben an Sie verschicken. In wenigen Tagen erhalten Sie dann ein neues Schreiben.

Bitte schicken Sie uns eine entsprechende Mitteilung an support@das-pflege.de und geben Sie dabei IK-Nummer, Name und Adresse der Einrichtung an. Wir werden die Angaben überprüfen und dann so schnell wie möglich ein Schreiben an Sie verschicken. In wenigen Tagen erhalten Sie dann ein neues Schreiben.

Hat eine Einrichtung mehr als einen Versorgungsvertrag und/oder verschiedene IK-Nummern, erhält sie im Prinzip erst einmal auch zwei (oder mehr) Aufforderungen zur Registrierung (je Versorgungsbereich/IK-Nummer). Allerdings nur, wenn die Versorgungsbereiche auch bisher schon separat geprüft und die Ergebnisse separat veröffentlicht wurden. Wurde die Einrichtung bisher, trotz mehrerer Versorgungsbereiche und IK-Nummern, als Einheit geprüft und auch die Ergebnisse für die Gesamteinrichtung veröffentlicht, erhält die Einrichtung auch nur ein Registrierungsschreiben für die komplette Einrichtung einschließlich aller Versorgungsbereiche.

Ihre Adresse wurde uns von den Landesverbänden der Pflegekassen übermittelt. Bitte klären Sie die Frage der Dokumentationspflicht mit Ihrem Träger/Trägerverband bzw. Ihren Ansprechpartnern bei den Landesverbänden der Pflegekassen.

Vermutlich haben Sie bereits die Registrierung für die Rolle „Administrator“ durchgeführt. Der Link und das Passwort können nur einmal verwendet werden.

Bei späteren Anmeldungen am Webportal sind der von Ihnen angegebene Benutzername (=E-Mail-Adresse) und das von Ihnen selbst vergebene Passwort zu verwenden. Sie erreichen das Webportal unter www.das-pflege.de.

Jede Einrichtung, die der DAS von den Landesverbänden der Pflegekassen benannt wurde, wurde einzeln angeschrieben. Die Träger haben diese Schreiben nicht erhalten.

Ihre Anschrift wurde uns von den Landesverbänden der Pflegekassen übermittelt.

Die Registrierung und die Stichtagsauswahl sind bis spätestens 30.09.2019 durchzuführen.

Das Webportal ist für das Funktionieren des Verfahrens wichtig. Um das Webportal nutzen zu können, müssen Sie sich registrieren.

Ja, vorausgesetzt die Person verfügt pro Rolle über eine eigene E-Mail-Adresse bzw. kann eine solche nutzen.

Die vertretungsberechtigte Person vertritt die Einrichtung gegenüber der DAS und gibt die rechtsverbindlichen Erklärungen, wie z. B. die Freigabe der Datensätze ab.

Ja, vorausgesetzt die Person verfügt pro Rolle über eine eigene E-Mail-Adresse bzw. kann eine solche nutzen.

Das ist nicht möglich. Um eine größtmögliche Sicherheit bei der Datenerfassung und -übermittlung zu gewährleisten ist es erforderlich, dass die Zuordnung von Benutzername (personalisierte E-Mail-Adresse) und Einrichtung eindeutig ist. Auf diese Weise wird die Fehleranfälligkeit, z.B. bei einem Rollen- oder Personalwechsel, minimiert. Die Festlegung, Änderung und Überwachung der Rollen liegen im Verantwortungsbereich der Einrichtung. Bei der personalisierten E-Mail-Adresse kann es sich auch um ein E-Mail-Alias handeln. Ein E-Mail-Alias ist eine von Ihnen festlegbare E-Mail-Adresse in Ihrem E-Mail-Postfach.

Die Rollen sind im System vorgegeben und abschließend definiert. Die Personen, die für diese Rollen benannt sind, können von der Einrichtung geändert werden, z. B. im Falle von Personalwechsel.

Bitte nutzen Sie die „Passwort-Vergessen“-Funktion auf der Login-Seite.

Die DAS befindet sich noch im Aufbau. Der volle Funktionsumfang des Webportals steht Ihnen rechtzeitig zum Start der Erprobungsphase ab dem 01.10.2019 zur Verfügung. Die benannte vertretungsberechtigte Person erhält von uns dann eine E-Mail. Bis dahin können Sie lediglich Ihre Mitarbeiter anlegen, aber keine bewohnerbezogenen Daten.

Im Erprobungszeitraum vom 01.10.2019 bis zum 30.06.2020 sind Sie noch an keinen Stichtag gebunden. Ihr erster zu beachtender Stichtag ist frühestens der 01.07.2020.

Inhaltliche Schulungen zu den Indikatordaten übernehmen die Trägerverbände.

Für die technischen Aspekte der Datenerfassung werden wir Anleitungen bereitstellen bzw. finden Sie diese teilweise bereits unter dem Menüpunkt „Hilfe“ im Webportal. Die Anleitungen werden bei Bedarf jeweils aktualisiert werden.